Mehr Geld für die Bildung unserer Kinder ausgeben

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Die letzte PISA Studie liegt gerade einmal 1 Jahr zurück, mit einem für Deutschland doch sehr bedenklichen Ergebnis. 18 Prozent der Schüler schnitten im Fach Mathematik unterdurchschnittlich ab, bei der Lesekompetenz immerhin noch satte 14 Prozent.

Genau in diesem Jahr hat die Stadt die Leistungen für die Schulen und andere öffentliche Träger um 30% (!) gekürzt, sogar Rückwirkend zum 01.01.2015. Von den Trägern angespartes Investitionsguthaben wurde am Jahresende eingezogen und war nur unter Schwierigkeiten wenigstens teilweise zurück zu bekommen.
Hier sollte die Stadt einmal umdenken und mit Weitsicht in die Zukunft planen. Wenigstens eine Rückführung zu den vorherigen Werten, meiner Meinung nach sogar eine Erhöhung des Budgets für die Schulen sollte hier ein Muss sein, um eine Zukunft der Stadt als Wissens- und Wirtschaftsstandort zu gewährleisten.

Unter unseren Kindern, alteingesessenen wie auch durch die Flüchtlingskrise neu hinzugekommenen, sind sicher viele, die dem Wirtschaftsstandort Troisdorf und 10 bis 15 Jahren neue Impulse geben können, Firmen gründen werden und somit zu potentiellen Arbeitgebern werden. Also sollten wir an dieser Investition in die Zukunft von uns und unserer Stadt nicht sparen.

Hinweise der Verwaltung: 

Die Bildung und damit die Finanzierung der städtischen Schulen hat für die Stadt einen sehr hohen Stellenwert. Im Land Nordrhein-Westfalen wird die Troisdorfer Schullandschaft als vorbildlich angesehen. In den vergangenen Jahren hat die Stadt erhebliche Mittel für die Sanierung von Schulgebäuden aufgebracht. Beispielhaft seien hier die Sanierung des Heinrich-Böll-Gymnasium, der Bau eines Selbstlernzentrums am Gymnasium Zum Altenforst, die Erweiterungen der GGS Kettelerstraße und der KGS Schloßstraße genannt.

Kommentare

Dem möchte ich vollständig zustimmen. Auch die sogenannte Inklusion (z.B. an der Gesamtschule Sieglar) ist inzwischen eher ein Sparprogramm statt eine gesellschaftliche Gesamtaufgabe, da dringend nötige Spezialisten nicht eingestellt werden bzw. nichtmal vorgesehen werden. So kann man eine an sich gute Idee im Alltag zum Scheitern zwingen, weil am Ende keiner mehr bekommt, was er braucht.