Naherholungsgebiete schützen

Node metatags
Platz: 
14

offen

Grünfläche
gesamte Stadt
kostenneutral

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+0,72
(Anzahl: 252)

Bitte Naherholungsgebiete, wie die Felder bei Kriegsdorf (aber auch bei Eschmar, Müllekoven, Bergheim), nicht als Grund und Boden für den Bau von (stark befahrenen) Umgehungsstraßen und Wohnhäusern ansehen.

Viele Bürger nutzen diese ruhigen und idyllischen Bereiche direkt vor der Haustür für entspannende Spaziergänge, zum Joggen, Radfahren und so weiter. Darüber hinaus genießen die direkten Anwohner außer der Ruhe auch den wunderschönen Weitblick über die Felder. Diese Bereiche erhöhen die Lebensqualität und das Wohlgefühl enorm.

Hinweise der Verwaltung: 

Die Frage der künftigen Nutzung der Flächen im Stadtgebiet, insbesondere die bauliche Inanspruchnahme und der damit verbundene sogenannte Flächenverbrauch sind Gegenstand der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes der Stadt Troisdorf gewesen. Dieser 5jährige Diskussionsprozess ist mit dem Ratsbeschluss am 28.06.2016 und einer Vielzahl einzelner Abwägungsbeschlüsse zu den eingegangenen Stellungnahmen zum Abschluss gekommen.

Der neu aufgestellte Flächennutzungsplan liegt der Bezirksregierung Köln zur Genehmigung vor. Sollte der Plan ohne Auflagen genehmigt werden, wird der Plan in der beschlossenen Form rechtskräftig. Der Flächennutzungsplan hat einen Zeithorizont von mindestens 10 Jahren. Das schließt jedoch nicht aus, dass der Plan in dieser Zeit auch geändert und fortgeschrieben werden kann. Ob dazu ein Erfordernis vorliegt, entscheidet der Rat.

Kommentare

Genau! Zerstört nicht die letzten Oasen der Ruhe! Wer einmal mit dem Fahrrad in den Feldern zwischen Stockum und Müllekoven unterwegs war, sieht, wie dieses Gebiet angenommen wird. Als Spicherer bin ich schon ausreichend "umzingelt" von Gewerbegebieten. Wenn auch weiter Gewerbeflächen kraft Gesetz nicht ausgewiesen werden dürfen, der Bauboom somit abebbt, für Umgehungsstraßen gelten andere Regeln. Diese zerstören aber auch die Lebensqualität einer "INDUSTRIESTADT IM grünen"!

Nicht, dass ich Ihr Anliegen nicht verstehen und im Prinzip sogar befürworten würde. Jedoch immer die Trasse der -seit zig Jahrzehnten- geplanten EL332 als Beispiel zu nehmen halte ich für unredlich. Die Anwohner (mich eingeschlossen) der alten L332 in den Stadtteilen leiden seit Jahrzehnten unter ständig zunehmenden Verkehr (übrigens inkl. des Individualverkehrs, der die erholungshungrigen Leute in die Naherholungsgebiete bringt, da ja selbst für Kurzstrecken das Auto genommen wird).
Die "Lebensqualität", sofern man das noch so nennen kann, nimmt von Jahr zu Jahr ab und zur Hauptverkehrszeit bekommen Sie vor der Tür keine Luft mehr.
Also: Nicht das "Sankt-Florians-Prinzip" anwenden, sondern lieber mit den Realitäten von ständig zunehmendem Verkehr umgehen!

Naherholungsgebiete schützen, ja.
EL332 war allerdings dringend notwendig.
Der Rotter See ist toll, würde er nicht von asozialen vermüll noch toller...