Gewaltprävention in Grundschulen fördern

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Es sollte mehr Gewaltprävention in den Grundschulen stattfinden, da die Kinder mit viel Gewalt konfrontiert werden und nicht wissen, wie sie anders mit Konflikten oder Problemen umgehen sollen. Lehrer können nicht immer überall sein und einschreiten. Auch hier sollten die Lehrer mehr geschult werden.

Hinweise der Verwaltung: 

Bereits jetzt werden über Amt 51 entsprechende Maßnahmen begleitet und gefördert. In diesem Jahr konnten zudem alle Grundschulen Projekte zur Gewaltprävention durch Rückerstattung aus dem Topf des Bildungs- und Teilhabepakets finanzieren. Viele Grundschulen haben hiervon Gebrauch gemacht (auf TOP 4.3 der Sitzung des Schulausschusses vom 08.09.2016 wird verwiesen).

Kommentare

Ein sehr guter Vorschlag. Wenn man Kinder und Jugendlichen frühzeitig über die Konsequenzen von Gewalt informiert (ggf. durch einen Betroffenen als Paten), lässt sich präventiv mit Sicherheit mehr erreichen als z. B. durch Jugendarrest. Denn wer es bis hierhin gebracht hat, hat schon einiges auf dem Kerbholz und wurde meist wegen Strafunmündigkeit mit den Konsequenzen seines Handelns nicht konfrontiert.

Projekte zur Gewaltprävention stärken auf jeden Fall: ja
- aber auch so selbst so handeln, dass sich jeder einzelne Erwachsene stets seiner Vorbildfunktion bewusst ist, und den Mut hat frühzeitig Gewalt anzusprechen und zu verurteilen. Das beginnt schon im Kleinkindalter- im Schulalter können Lehrer nicht mehr all das aufarbeiten, was Jahre zuvor versäumt wurde. Und wer schützt Lehrer, wenn versucht wird das Einhalten Regeln und Wertschätzung durchzusetzen?
Aggression und "überschüssige Kräfte" wird es immer geben - lenken wir diese um auf körperliche Aktivitäten oder auch mal eine Rauferei mit ganz klaren REGELN.