Alkohol- und Drogensüchtige aus der Fußgängerzone verlagern

offen

Ordnung, Sicherheit

Troisdorf-Mitte
Ausgabe

Mittlere Wertung

+0,72
(Anzahl: 254)
Platz: 
13

Die Fußgängerzone nimmt langsam Gestalt an. Die Plätze sind recht schön gestaltet worden. Die neuen Bänke auf den Plätzen werden jedoch häufig durch Alkohol- und Drogenabhängige genutzt, welche dann im Anschluss verstrahlt durch die Fußgängerzone schweben. Sie lassen die Passanten zwar in Ruhe, sie sind jedoch kein wirklich schöner Anblick, gerade für Kinder.

Das damals entwickelte Konzept scheint in letzter Zeit nicht mehr zu greifen. Dieses sollte noch mal überarbeitet werden.

Hinweise der Verwaltung: 

Aufgrund von massiven Störungen durch suchtabhängige Personen in Form von Alkoholkonsum und sozial nicht angepasstem Verhalten in der Troisdorfer Fußgängerzone wurde das Projekt „Suchthilfe Kuttgasse“ unter der fachpädagogischen Betreuung der Diakonie, Abteilung Suchthilfe, initiiert, zunächst für ½ Jahr. Aufgrund des positiven Projektverlaufs wurde zwischenzeitlich die Verlängerung bis zum 31.12.17 von Haupt- und Finanzausschuss der Stadt beschlossen. Die Projektfläche wird nach wie vor sehr gut angenommen. Die Betreuung erfolgt über einen Streetworker der Diakonie Suchthilfe.

Der Aufenthaltsschwerpunkt der Suchtkranken hat sich seit dem Start des Projekts von der Fußgängerzone auf die Projektfläche verlagert. Gleichwohl werden die innerstädtischen Angebote vom betroffenen Personenkreis weiterhin genutzt. Soweit der Aufenthalt sozialadäquat, der Umgebung angepasst und nicht ordnungswidrig erfolgt, ist dies nicht zu beanstanden. Ordnungsrechtliche Maßnahmen (wie Platzverweise, Einleitung von Ordnungswidrigkeitenverfahren, mündliche Verwarnungen) werden allerdings konsequent durch den städtischen Ordnungsdienst und die Polizei durchgesetzt, wenn Fehlverhalten (wie Trinkgelage, Rauschzustand) festgestellt werden.

Kommentare

Die Ordnungsbehörden in unserer Stadt haben da leider eine andere Meinung: Es ist alles besser geworden und die Junkies sind ja immer am vorgesehenen, teuer hergerichteten Platz "Am Steinhof". Natürlich sieht die Realität gänzlich anders aus: Der neue Platz mit der neuen Tokio-Kirsche vor Rewe, Aldi, P&C wird fast nur von den Junkies besetzt. Und das in unmittelbarer Nähe der neuen Kinderspielgelegenheit auf diesem Platz. Dort findet auch Drogenhandel und Konsum in der Öffentlichkeit statt. Ich bin direkter Anwohner und somit Betroffener. Einige Gespräche mit dem Ordnungsamt und Polizei blieben erfolglos. Also: Der brave Bürger bleibt auf der Strecke und bezahlt die ganze Feier.

Es ist wirklich schade, wenn das mit viel Geld modernisierte Stadtbild durch einige wenige Menschen, welche dauerhaft unangenehm auffallen, sich nicht nur egoistisch rücksichtlos sondern auch gesetzeswidrig verhalten (Drogenkonsum, -handel) negativ beeinträchtigt wird. Es ist eine unumstößliche Tatsache, dass man sich unwohl fühlt, wenn man diesen Personenkreis dort vorfindet und jedesmal hofft, dass man von diesen zeitweise auch ziemlich lauten Gestalten nicht womöglich angegriffen wird. Ein Platz zum Wohlfühlen ist das jedenfalls nicht - sondern nur zum ganz schnellen vorbeieilen.
Ich kann nur hoffen, dass die Stadt Troisdorf eine Lösung für alle Beteiligten findet. Einerseits für "Ruhe und Ordnung" sorgen (Drogenhandel, Drogenkonsum und öffentliche Saufgelage und aggressives Gebrühl dürfen nicht mal im Ansatz geduldet und toleriert werden!), andererseits dieses (leider dauerhafte) Problem nicht an einen anderen Ort verlagern, wo es dann wieder zu Beschwerden von Bürgern/Anwohnern kommt. Der Bürgermeister persönlich, das Ordnungsamt, die Polizei aber auch der Sozialdienst sind hier gefragt. Am Besten wäre es natürlich, wenn dien Alkohol- und Drogenabhängigen geholfen werden könnte sich von der Sucht zu befreien und ein neues Leben zu beginnen - das dürfte aber die größte und schwierigste Herausforderung sein.

Es ist oftmals einfach einefach schrecklich, dieses Geschreie dieser Amijunkikranke, es sind wirklich nicht alle so. Aber sie und ca. noch 2 unterhalten die ganze " Freiheit " ohne Rücksicht , manchmal bis spät in die Nacht. Da die Russen anscheinend den " Am Steinhof" ubernommen haben , wissen sie wohl leider nicht mehr wohin. So meine Info.

Jo, hab ich letztens Wochenende gesehen.
War begeistert das auf dem Fischerplatz schön was los war mit verschiedenen Ständen. Da sitzen nahe dem Brunnen ein Typ ohne t-shirt, recht frische op Narbe auf dem Bauch, rotzevoll, Bier, noch andere nicht so asozial auffallende mit Bier...
Da sind so einige Leute kopfschüttelnd und angewidert vorbei gelaufen.
Hab mich dort bestimmt 3 Stunden aufgehalten, von Polizei oder ordnungsamt überhaupt nix zu sehen.
Wofür bezahle ich nochmal steuern ohne ende?
Damit diese Menschen finanziert werden und ich mich auch noch an dem wunderbaren Anblick weiden kann?
Meinen 3 Vorrednern pflichte ich absolut bei.
Denke sogar schon darüber nach hier weg zu ziehen, aufs Land. Wird immer unschöner hier, und ich lebe seit meiner Geburt vor 37 Jahren hier.
6 Jahre davon in Spich und 31 am Rotter See.
Eigentlich mehr als bedauerlich.
Die Stadthalle ist hässlich wie die Nacht.
Die Galerie ist so wie sie ist auch mega hässlich.
Der mies gegossene Beton dahinter ultra peinlich.
(Textstelle entfernt wegen Werbung, Moderation)
Mittlerweile kann man Beton auch mit jedem muster versehen, zb Ziegel. Und der gelb übermalte klinker geht mal überhaupt nicht.