Mehr freie Flächen begrünen und nicht alles zubauen

Node metatags
Platz: 
38
offen

Grünfläche

gesamte Stadt
Ausgabe

Mittlere Wertung

+0,55
(Anzahl: 251)

Troisdorf nannte sich früher die Stadt im Grünen. Davon kann man mittlerweile meier Meinung nicht mehr sprechen.
Der Wald ist im Vergleich zu früher total ausgedünnt und überall wo mal freie, wilde Flächen waren, auf denen Rasen und Wildwuchs war, wird alles bebaut im typischen Troisdorfer Kastenstil, damit man auch wirklich noch den letzten Quadratmeter bebaut.

Was man nicht vergessen darf, ist dass Natur nicht nur irgendwo weit weg draußen stattfindet, sondern allgegenwärtig präsent sein sollte. Mit jeder freien Fläche, die man der Stadt nimmt, um sie zu betonieren und irgendetwas darauf zu bauen, ist Fläche die auch kleinen Pflanzen und Tieren nimmt, die dann auch nicht mehr in unserer Stadt existieren können.

Andererseits stehen gerade in der Nähe der Industriegebiete freie Flächen. Sie sind verwahrlost und würden Platz bieten einfach mal alles rückwärts zu machen - also Beton runter Natur rein. Schön wäre es auch als Ergänzung zum Wald, wenn im städtischen Bereich auch schnell zugängliche Flächen sind, die grün sind ein paar schatten-spendende Bäume bieten, schöne Pflanzen und vor allem Raum für das nicht künstliche sondern sich entwickelnde Pflanzenleben. Industrie und Natur können ganz selbstverständlich nebeneinander existieren.

Natur muss nicht weit entfernt sein und gehört in ein modernes Stadtbild. Troisdorf würde davon profitieren.

Kommentare

Stimme dem zu - Grünflächen, auch innerhalb der Innenstadt und Stadtteile sind sehr wichtig - für das Klima, die Tierwelt, das allgemeine Wohlbefinden.
Je nach Standort muss dann entschieden werden, ob man der Natur freien Lauf lassen kann (ggf. Gefahr der Verwucherung) oder kontrolliert gepflanzt wird. Wenn die Stadt Troisdorf für solche Maßnahmen dann das "grüne Licht" gibt, können die Bürger zusammen mit Sponsoren und durch die Unterstützung von (Sach- und Zeit-) Spenden mit der neuen Begrünung beginnen (Stadt spart Geld, Bürger fühlen sich gebraucht und merken, dass man selber etwas verändern kann = Erfolgserlebnis für alle Beteiligten).

Alle wollen Natur - nur nicht direkt vor ihrer eigenen Haustür. Da soll alles ganz gepflegt, ordentlich und kurzgeschnitten sein.
Ich wäre auch für mehr Natur und mehr Umweltflächen auch im Stadtgebiet, allerderdings werden die oft als wilde Müllkippe missbraucht oder von Anliegern wird die Pflege bemängelt. Natur (welche eben nicht wie ein Ziergarten aussieht) braucht vor allem erst einmal Akzeptanz!

Troisdorf ist doch sehr grün!

Troisdorf wächst - schön! - aber eben auch zu Lasten von Grünflächen und zu Gunsten von Bebauung und Infrastuktur. Daher ist es wichtig ausreichend unbebaute Flächen zu erhalten abwechslungsreich zu begrünen- dabei darf es auch mal "etwas wild" sein. Nicht jedes Kraut ist ein "Un-Kraut". Nicht jedes Immergrün ist vorzuziehen, vor dem Laubbaum. Und vielleicht sollten Bürger auch mal den Baum vor der eigenen Haustür gießen und die begrünten Flächen schützen und nicht verschmutzen.